Eheversprechen im Skiurlaub erneuern

Eheversprechen im Skiurlaub erneuern

Viele Paare möchten ihre Liebe und ihr Engagement füreinander feiern und bekräftigen, indem sie ihre Ehegelübde entweder privat oder öffentlich erneuern und erneut „I do“ sagen. Es herrscht Möglichkeiten, wie eine Erneuerung Ihres Eheversprechens sowohl Freude haben als auch Sinn haben kann. Die Verlängerung Ihres Eheversprechens ist für verheiratete Paare geeignet, abseits dessen, wie lange Sie verheiratet sind. Es gibt häufig zitierte Gründe, warum Paare Erneuerungszeremonien wünschen. Hier sind einige Gründe. Sie beide möchten eine öffentliche Erklärung Ihrer Liebe und Ihres Engagements zueinander abgeben. Freunde und Familie konnten aufgrund der Entfernung nicht an der Hochzeit teilnehmen, oder es gibt eine kleine Zeremonie, und Sie möchten nun Ihre Versprechen mit ihnen teilen. Sie hatten ursprünglich eine standesamtliche Trauung und möchten eine religiöse Zeremonie. Sie hatten ursprünglich eine religiöse Zeremonie und möchten nun eine Zeremonie haben, für die möglicherweise keine Einschränkungen gelten. Sie und Ihr Ehepartner hatten eine schwierige Zeit und möchten noch einmal von vorne anfangen.

Die berühmten Zeilen, bei denen in der Kirche bestimmt alle losweinen, der Moment auf den alle warten und auch jener, der manche Braut und manchen Bräutigam ganz nervös macht. Wie viele Filme gibt’s nicht alle schon gesehen, in denen der Bräutigam am eigenen Ehegelöbnis verzweifelt und jetzt der Trauung dann trotzdem alle damit zum heulen bringt? Mehr und mehr Brautpaare schreiben ihr Eheversprechen selbst und verleihen der Hochzeit somit einen persönlichen Touch. Dabei sollte das ganze natürlich innerhalb eines gewissen Rahmen stattfinden, umso mehr wenn die Trauung in einer Kirche stattfindet. Es muss jedoch nicht immer ganz steif und ernsthaft sein. Selbst die Brautfrisur darf ausgefallen sein. Vielleicht können Sie ihren zukünftigen Mann und alle geladenen Gäste auch zum Schmunzeln bringen. Zum Beispiel in dem Sie von einer liebenswürdigen Macke des Partners sprechen, für welche sie diesen aber schlussendlich doch lieben. Wer es sehr romantisch mag, kann im Eheversprechen auf das Kennenlernen hinweisen oder warum er oder sie immer schon wusste, dass es sich um den oder genau der Richtige handeln würde. Wichtig ist nur, dass das Brautpaar die Eheversprechen abstimmt. Sie müssen ehrlich gesagt nicht gemeinsam geschrieben werden, eine kleine Überraschung, eine spontane Liebeserklärung vorm Altar ist immerhin schön. Der Ton beider Eheversprechen sollte jedoch zusammenpassen. Vielleicht können Sie ja bei einem gemütlichen Glas Wein zuhause gemeinsam Brainstorming machen. Dabei fallen Ihnen bestimmt auch viele schöne Erinnerungen ein und Sie wissen aufs neue warum Sie gerade dieser Person Hochzeit halten wollen. Auch professionelle Hilfe kann herangezogen werden. Vielleicht haben Sie auch Dichter, Autoren oder andere Sprachkünstler in der Familie oder im Freundeskreis.


Skiurlaub Silvester 2019

Skiurlaub Silvester 2019

Wer sich jedoch kurzfristig entscheidet, kann sich aktuell informieren, geht aber das oben erwähnte Risiko ein. Stellt sich höchstens noch die Frage: Wohin? Das sind natürlich erst einmal die traditionellen Skigebiete in den Alpen, die speziell über Silvester ihr Programm erweitern. Wer bei seinem Skiurlaub Silvester etwas weiter weg will, dem ist ist das gesamte Gebiet in der Runde den Montblanc tunlich: absolute Schneegarantie, beste Infrastruktur, aber auch nahezu billig. Gerne werden auch die Skigebiete im Salzburger Land über Silvester aufgesucht. Extra für „Gaudiburschen“ bietet sich hier Ischgl an, wo garantiert der Bär los ist, aber auch herrliche Pisten auf den Skifahrer warten. Weit gehend geht es reihum Garmisch-Partenkirchen etwas ruhiger zu, aber auf ein Feuerwerk an der Zeit sein auch anderweitig verzichten. Und wer auf günstige Preise achten muss, der sollte über Sylvester auf den Hohen Arber in den Bayerischen Wald. Wer mit einem Skiurlaub das neue Jahr beginnt, der hat schon gegenüber den Daheimgebliebenen einen gesunden Vorsprung.

Aber auch Abseits der Pisten ist Serfaus-Fiss-Ladis perfekt auf Familien mit Kindern eingestellt. Kinderbetreuung wird für Kinder von 0 bis 5 Jahren angeboten. Tirols Ski-Dimension ist ständig dabei sich noch etwas zu verbessern und dem Gast ein immer perfektes Skivergnügen zu bieten. Für Freestyler und solche, die es werden wollen, oder mal einfach nur aus Spaß etwas Neues mit Ski oder Snowboard ausprobieren wollen, hat Serfaus-Fiss-Ladis ein großes Angebot. Mehrere Funparks sind in der Skiregion verteilt und bieten Rainbow-Rails, Kickerlines und alles, was das Freestyler Herz höherschlagen lässt, in allen Schwierigkeitsstufen an. Der Snowpark Fiss-Ladis zwischen Schöngampbahn und Zwölferbahn bietet außerdem auch einen Landing Bag an der großen Rampe an. Hier können die spektakulären Sprünge mit weicher Landung im Luftkissen geübt werden. Den Freestylern beim Üben zuzusehen ist eine schöne Abwechselung zwischen den Abfahrten. Das Skigebiet in den Tiroler Alpen bietet für jede person Geschmack die richtige Abfahrt. Von der gemütlichen blauen Abfahrt bei der man die Aussicht ins Inntal genießen kann, bis zur sehr anspruchsvollen schwarzen Piste ist hier für jede person etwas geboten.

Deutsch muss sie für die Prüfung einigermaßen fließend sprechen: Auf B2-Niveau des europäischen Referenzrahmens. Sie hat schon die besten Voraussetzungen: Anastasija mag, was die Deutschen mögen. Sie isst gern „Kasspatzle“. Sie „schwätzt“ gern mit ihren Kolleginnen. Und: Sie wechselt gern Verbände. Wenn eine Pause im Gespräch entsteht, sagt sie immer „gut, dann“, als wäre es ein Wort: „gutdann“. Manchmal muss sie noch die Worte finden oder die richtigen Betonungen. Wenn sie mit den Patienten spricht etwa, gucken sie die Kranken manchmal etwas ratlos an. Sie verstehen „Schwester Anastasija“ nicht. Pflegedirektor Stopora hatte nicht erwartet, dass es so viel Aufwand sein würde. Es hat sich was mit nur die Sprache: Es fehlt den neuen Pflegekräften einfach die praktische erfahrung. Nach dem Studium der Pflegewissenschaft machen sie in ihren Herkunftsländern nur ein halbes Jahr Praktikum. In Deutschland wird anders gepflegt: Die Grundpflege übernehmen in den Westbalkanstaaten oft die Angehörigen, Pfleger arbeiten eher technisch: mit Dokumentation und Spritzen. In Deutschland ist die Grundpflege das Kernstück der Arbeit: Lagerungen, Mobilisation – all das muss Anastasija noch lernen. In ihrer ersten Woche hat Stopora Anastasija gefragt: „Warum sind Sie nach Deutschland gekommen?“ Sie sagte: „Ich habe beschlossen, mein Leben zu ändern.“ Stopora lächelt, wenn er das erzählt. Am meisten verblüfft ihn an den neuen Pflegekräften vom Balkan fortwährend die riesige Motivation, ihre Heimat zu verlassen. Er weiß: Das ist schöne Scheiße für ihr Land. Dann sagt er über Anastasija: „Die bleibt in Deutschland. Die will sich weiterentwickeln.“ Er tue schließlich alles dafür, dass sie sich auch wohlfühle. In ihrem Beruf. In seinem Land. Hoffen darauf, dass Anastasija nicht doch irgendwann mehr will. Dass der Job für die junge Serbin nicht nur das Sprungbrett nach Deutschland war.

Der Masner Express, ein zur Personenbeförderung umgebauter Pistenbully, fährt bis zu 18 Personen in ca. Stunde von der Talstation in Serfaus durch das nächtliche Skigebiet hinauf auf den Gipfel des Pezid. Hier kann man dann einen spektakulären Sonnenaufgang über den Ötztaler Alpen genießen. Danach kann wer will mit den Skiern zur Skihütte Masner abfahren oder sich hiermit Masner Express zum Bergfrühstück auf der Skihütte bringen lassen. Danach steht auch hier ungetrübtes Skivergnügen aufm Programm. Bis die ersten Gäste aus dem Tal im Naturparadies Masner eintreffen, gehören einem die Pisten fast ganz alleine. Hier kann man dann einen spektakulären Sonnenaufgang über den Ötztaler Alpen genießen. Danach kann man mit den Skiern zur Skihütte Masner abfahren oder sich damit Masner Express zum Bergfrühstück auf die Skihütte bringen lassen. Anschließend steht auch hier ungetrübtes Skivergnügen auf dem Programm. Bis die ersten Gäste aus dem Tal im Naturparadies Masner eintreffen, gehören einem die Pisten fast ganz alleine. Wer lieber dann war’s das eines Skitages ganz besonders zelebrieren möchte, der kann in der Panoramabar Masner den Sonnenuntergang genießen und sich kulinarisch verwöhnen lassen.


Frankreich Alpen

Skihotel Frankreich Urlaub

Die französischen Skigebiete zeichnen sich stets durch große Abwechslung aus wie findet jeder – der Skianfänger, der Schneegenießer, der Familienfahrer und der anspruchsvolle Profi – die passenden Abfahrten, die einen angemessenen Schwierigkeitsgrad und weit Spaß bieten können. Überall eintreten für Snowboarder außerdem Funparks und Halfpipes zur Verfügung und in einigen Skiorten finden sich auch Boardercross-Strecken, die teils für olympische Wettbewerbe oder Weltmeisterschaften genutzt wurden. Durch die gewaltige Höhenlage der meisten Skigebiete, deren Gipfelpisten sich in einem bestimmten Ausmaß viel mehr als der 3´000-Meter-Grenze befinden, finden Wintersportfans in ihrem Skiurlaub in den französischen Alpen auch optimale Schneeverhältnisse über viele Monate hinweg. Einige Gletscher ermöglichen sogar ganzjährigen Skibetrieb. Ein echtes Paradies sind die französischen Alpen aber auch für Langläufer, die auf perfekt präparierten Loipen zwischen den verschneiten Bergriesen durch die bezaubernden Winterlandschaften gleiten können. Außerdem kann man in Frankreich wundervolle Skitouren gehen und auch Winterwanderer kommen voll auf ihre Kosten. Die Skigebiete Frankreichs für Ihren Skiurlaub: Auvergne, Hochsavoyen, Isère, Jura, Savoyen sowie Seealpen. Bei einem Skiurlaub in den französischen Alpen ist natürlich auch die Wahl des richtigen Hotels ein wichtiger Punkt für einen gelungenen Skiurlaub.

Dieser habe den Vorgang an Berlin abgegeben. Das klang, für alle zum Mitschreiben, so: Es herrscht nichts falsch gemacht – so, sind die Fehler woanders zu suchen. Andreas Geisel wurde vom Seitenhieb seines Düsseldorfer Kollegen kalt erwischt. Sein Vorteil: Darin hatte er schon allerhand Übung. Seitdem Geisel am 8. Dezember seinen Amtseid geleistet hat, lernt er das Geschäft des Innensenators quasi im Zeitraffer kennen. Bei Tageslicht der Vereidigung wurde der Fall des sogenannten U-Bahn-Treters per Video publik, der im Bahnhof Hermannstraße eine Frau verletzt hatte. Er machte bundesweit Schlagzeilen. Elf Tage später musste Geisel dann am Breitscheidplatz vor laufenden Kameras Worte fürt Unsagbare suchen. Er fand diese: „Eine Stadt in Angst hilft niemandem.“ Als dann an Weihnachten sieben junge Flüchtlinge dabei gefilmt wurden, wie sie einen Obdachlosen anzünden wollten, war erneut Geisel gefragt. So wie Zeitspanne, der seither vergangen ist. Freunde wie Gegner bescheinigen dem Senator heute, dass er in den ersten Wochen seiner Amtszeit praktisch keinen Fehler gemacht habe – in Berlin einer der höchsten Auszeichnungen, die man im politischen Betrieb erhalten kann.

Doch Vorsicht: Ist die Anreise ein bis zwei Tage später doch möglich, muss der Gast anreisen, sofern er einen längeren Aufenthalt gebucht hat. Er kann dann bedenklich Stornokosten fortbleiben. Die ausgefallenen Nächte muss er jedoch nicht bezahlen. Wurde der Skiurlaub samt Anreise bei einem Veranstalter gebucht, kann der Reisende dagegen vor Abreise den Vertrag wegen höherer Gewalt kündigen, wenn der Wintersportort introvertiert ist. Er bekommt dann das Geld für die Reise zurück. Schadenersatz gibt es aber nicht. In den Alpen sind derzeit viele Straßen gesperrt und einzelne Orte wegen der Lawinengefahr gar nicht an seinem arbeitsplatz. So ist Zermatt in der Schweiz seit Sonntag praktisch ohne möglichkeit der kontaktaufnahme. überwiegend der Schweiz wurde die höchste Lawinenwarnstufe ausgerufen. In Österreich sind in St. Anton und im Paznauntal dabei Wintersportort Ischgl ebenfalls Tausende Touristen eingeschneit. Pech hat, wer schon hiesig ist und wegen der hohen Lawinengefahr und geschlossener Lifte nicht auf die Skipiste kann. Der Veranstalter kann fürs Wetter nicht garantieren und ist aus der Pflicht. Ein Anspruch auf Minderung des Reisepreises und Schadensersatz besteht nicht. Auch wer als Individualreisender im Skiurlaub ist, bleibt wahrscheinlich auf den Kosten für den Skipass sitzen.

Zu Ende gehen an diesem Wochenende auf Lindsey Vonn schauen, Shiffrin dagegen wird einfach ihr Ding machen und mutmaßlich den nächsten Erfolg einfahren. In Cortina steht neben zwei Abfahrten, die Shiffrin auslassen wird, auch ein Super-G aufm Programm. So weit wie diesem Winter fehlte ihr bislang ein Super-G-Erfolg in ihrer Sammlung. Das hat sie dann gleich zweimal nachgeholt: in Lake Louise und in Sankt Moritz. Vonn liebt das Scheinwerferlicht, ihr Hündchen Lucy ist in der Öffentlichkeit bekannter als so mancher Top-Ten-Skifahrer, eine Dramaqueen. In Sachen Ehrgeiz allerdings steht sie ihrer elf Jahre jüngeren Teamkollegin nur wenig nach. Vonn arbeitet verbissen an ihrer Rückkehr in den Weltcup, auch Shiffrin hat sich jahrelang fast ausschließlich darauf konzentriert, noch besser zu werden, mit ihrem Betreuerteam um Mutter Eileen intensiv und intensiver daran getüftelt, die Schwünge noch eleganter anzusetzen. Mittlerweile sehen sie so leicht aus, als würde sie auf der Slalompiste schweben. Aber all das ist hart erarbeitet.


Skiurlaub Österreich Alpen

Skiurlaub Österreich – Skigebiete Österreich Winterurlaub

Österreich ist ein Eldorado für Wintersportbegeisterte. Erst recht Skifahrer kommen hier voll auf ihre Kosten. Schneesichere Regionen, bestens präparierte Pisten, kilometerlange Langlaufloipen, hochmoderne Liftanlagen und die traumhaft schöne Landschaft machen Österreich zu einem idealen Ziel für einen erholsamen Skiurlaub. Egal ob Anfänger, Profi oder Freerider, hier findet jeder das passende Angebot. Die Qualität der Skigebiete ist in Österreich sehr hoch. Tolle Familienangebote und abwechslungsreiche Veranstaltungen machen den Skiurlaub perfekt. Gemütliche Skihütten laden zum Verweilen ein. Hier kann man sich bei einer deftigen Brotmahlzeit stärken oder Après-Ski-Partys live erleben. In Österreich liegen Erholung und Vergnügen nah beieinander. Österreich bietet auch eine riesige Auswahl an unterschiedlichsten Urlaubsdomizilen. Ob Hotel, Sportclub, Ferienhaus oder Ferienwohnung, günstige Reiseangebote für die Winterferien sind schnell gefunden. Legendär sind mittlerweile die Skiorte Sölden, Kitzbühel und Ischgl – nicht nur wegen des Pistenvergnügens, sondern auch wegen des zünftigen Après-Skis, Skihütten und der vielen Schneediscos! Bei alledem die Partykultur und das „moderne Entertainment“ im Land Einzug gehalten haben, hat sich Österreich seinen ursprünglichen Charme bisherig bewahrt. Besucher alle nationalitäten schwärmen deren herzlichen Gastfreundlichkeit und der einmaligen Hüttenatmosphäre auf den Bergen. Ebenfalls bei diesem Stichwort sind die kulinarischen Köstlichkeiten, die man hier genießen kann, wie der weltberühmte Kaiserschmarrn, Apfelstrudel oder Germknödel. Pro Person Geschmack gibt es das passende Angebot für Winterurlaub. Ob Aktivurlaub oder das Familie, ob im eigenen Ferienhaus, auf der Skihütte oder im Wellnesshotel – das Angebot der Ferienorte ist so vielfältig wie die Traumkulisse ringsherum. Tauchen Sie ein in die fabelhafte Winterwelt von Österreich und finden Sie Ihren Lieblings-Ferienort!

Erstes Speed-Rennen der neuen Saison im kanadischen Lake Louise: Der Österreicher Max Franz legte am Samstag (24.11.2018) auf der Olympia-Abfahrtsstrecke mit Startnummer 1 eine Zeit hin, die keiner mehr unterbieten konnte. Bester Deutscher war abermals der für Mittenwald startende Thomas Dreßen, der die WM-Norm auf den ersten Streich erfüllte. Franz zeigte bei guten äußeren Bedingungen auf der East-Summit-Strecke, wo nur im oberen Abschnitt ab und and Windböen etwas störten, eine fast fehlerlose Leistung. Er verwies den Italiener Christof Innerhofer um 28 Hundertstel auf Rang zwei. Dritter – mit einem Rückstand von 54 Hundertstel – wurde Innerhofers Teamkollege Dominik Paris, der in Lake Louise 2013 gewonnen hatte. Für den 29-jährigen Franz war es erst der zweite Weltcup-Sieg seiner langen Karriere. In Gröden hatte er im Dezember 2016 seine erste Abfahrt gewonnen. Franz im ORF. Der bis zum jetzigen Zeitpunkt letzte österreichische Abfahrtserfolg in Kanada war Michael Walchhofer 2010 gelungen. Thomas Dreßen zeigte in Kanada eine solide Leistung. Das reichte – bei einem Rückstand von 78 Hundertstel auf Franz – zu einem siebten Rang. Damit erfüllte der 25-Jährige, der in der vergangenen Saison die Abfahrtsrennen in Kitzbühel und Kvitfjell gewonnen hatte, aus dem Stand die Norm für die WM-Titelkämpfe in Are/Schweden (5. bis 17. Februar). 2,10 Sekunden) fuhr als 29. immerhin noch in die Weltcuppunkte. Die übrigen deutschen Starter Dominik Schwaiger, Josef Ferstl, Manuel Schmid und Klaus Brandner verpassten die Top 30 teilweise deutlich. Nach den Trainingsleistungen galt eigentlich Beat Feuz als Topfavorit in Lake Louise. Der Schweizer Abfahrts-Gesamtsieger der Saison 2017/18 kam aber nur auf einen etwas enttäuschenden sechsten Rang. Aksel Lund Svindal, der bereits zwei Abfahrten in Lake Louise gewonnen hatte, fuhr nach einem Sehnenriss mit einer Daumenmanschette. Der Norweger belegte diesmal den achten Platz mit einem Rückstand von 80 Hundertstel auf den Sieger.

Er ist Beauftragter für Infrastruktur bei der Regionalregierung Kataloniens. Ihr gehört die Betriebsgesellschaft des Flughafens. Dasselbe Problem haben die Flughäfen Burgos, Leon, Logroño, Valladolid oder Castellón – um nur einige zu nennen. Die Airports entstanden in den Zeiten des Baubooms in Spanien vor gut zehn Jahren – auch dank Subventionen der Europäischen Union. Wenig los am Abfertigungsgebäude des Flughafens Castellón. Obgleich sich die Anlagen bis zum heutigen Tag nicht lohnen, für Regionalpolitiker seien es Prestigeprojekte, die sie keinesfalls aufgeben wollten, sagt Luftfahrt-Journalist José Ramón Valero. In der Mehrzahl Geisterflughäfen werden von welcher Firma AENA am Leben gehalten. Ein Interview dazu lehnt das staatliche Unternehmen ab. Das spanische Infrastrukturministerium reagierte nicht auf unsere mehrfachen Anfragen. Stattdessen trommeln beide lieber fürs nächste Flughafen-Projekt, das nun gestartet wird: der neuen Flughafen Murcia-Corvera. Experte Valero spricht vom jüngsten Beispiel für Verschwendung in diesem Bereich. Denn Murcia hat schon einen Flughafen im Einzelnen einen militärischen mit Passagierterminal. Das Verkehrsaufkommen dort war bisher ehrlich gesagt nicht groß, dass eine neue Anlage nötig geworden wäre.

Aber als er unten am Zielhang ankam, sollte er am abschließenden Hausberg mehrere Sekunden nicht mehr verfügen, sagt die Handzeitmessung. Er wurde nur Zweiter hinter dem Schweizer Jean-Daniel Dätwyler. Dätwyler jubelte, sein Anhang reichte ihm ein Champagnerglas, es war der größte Augenblick seiner Karriere. Schranz dagegen fühlte sich betrogen. 50 Jahre später dem SPIEGEL. Ein Jahr zuvor hatte er bei den Olympischen Winterspielen in Grenoble schon über Gold im Slalom gejubelt, dann wurde er disqualifiziert, die ersehnte Medaille ging an seinen schärfsten Rivalen Jean-Claude Killy. Schranz stapfte stocksauer von welcher Piste Richtung Hotel, aber im Ziel war ihnen der Irrtum mittlerweile aufgefallen. Also rannte der Chef der Zeitnehmer, ein junger Kerl, hinter Schranz her, um ihn zurückzuholen. Dieser Mann, der damals die Verantwortung für den Fehler hatte, war ein junger Schweizer – und hieß Joseph Blatter. Der spätere Fifa-Boss. Damals Repräsentant der Schweizer Uhrenfirma, die für die Zeitnahme zuständig war. Schranz. Man mag sich das schöne Bild vorstellen, wie der spätere Fifa-Präsident Blatter mit vermutlich wehendem Mantel hinterm verärgerten Skistar herläuft.


Skipass Skifahren Preise

Skipass-Preise in den Alpen – Wer früh Bucht, Fährt Günstiger

Eine gemeinsam antretende vierköpfige Familie fährt sogar komplett zum Kinderpreis. Ähnlich in den Trois Vallées: Dort zahlt man allein 306 Euro für den Sechstage-Skipass, in der vierköpfigen Familie sind es „nur“ noch 245 Euro. Ganz klassisch verfahren die großen österreichischen Skireviere: Sie schlagen lange Zeit Alle jahre wieder etwa drei Prozent auf den Skipass-Preis auf. Der teuerste Skipass der Alpenrepublik wird traditionell in Ischgl ausgegeben. Dort berechnet man mittlerweile 298,50 Euro für den Sechstage-Pass; wer den Skipass in der Nebensaison (im Ischgl-Sprech: „Ski Classic“) und mit Gästekarte kauft, kann allerdings so weit wie 70 Euro sparen. Fast ebenso teuer wie Ischgl sind mittlerweile die Skihänge im Ötztal (293,50 Euro) und am Arlberg (289 Euro). Damit zieht der Arlberg gleich dabei Skipass von St. Moritz, der vergangenes Jahr noch 38 Euro teurer war, jetzt aber „dynamisiert“: Je näher der Urlaub rückt, umso teurer wird es. Aktuell sogar 45 Euro günstiger als im vorjahr sind die Quatre Vallées damit Hauptort Verbier, die Skipass-Preise dort floaten ebenfalls der Nachfrage.

Shiffrin führt derzeit den Weltcup im Slalom, Riesenslalom und im Super-G an. Niemand in der Szene fährt so komplett wie sie. Ihre Dominanz ist einschüchternd. Die Konkurrenz, die Zuschauer, die Medien, sie alle haben sich daran gewöhnt, dass ein Slalom, ein Riesenslalom erst zu Ende ist, wenn Shiffrin ihren zweiten Lauf absolviert hat. Ihre Siege hat etwas von naturgegeben, sie gehören zum Winter wie der Schneefall und der Jagertee. Und man hat längst vergessen, dass diese Mikaela Shiffrin erst 23 Jahre jung ist. Wer von Shiffrin redet, spricht irgendwann von Lindsey Vonn. Vonn ist der Superstar des alpinen Skisports, der Darling des US-Sports, überall präsent in der Werbung, durch ihre einstige Beziehung mit Golfer Tiger Woods verlässlich auch in den bunten Blättern. Vonn hat noch etwas Siege als Shiffrin angehäuft, 82-mal stand sie bei Rennen im Weltcup unterm Dach, wenn sie noch fünfmal gewinnt, ist sie die erfolgreichste Person, die je im Weltcup auf Skiern gestanden hat. Aber Vonn ist mittlerweile 34 Jahre alt, sie steht vor ihrem letzten Winter, in dieser Saison konnte sie wegen Verletzungen überhaupt bis jetzt nicht starten, am Wochenende will sie in Cortina d’Ampezzo ihr Zu neuen Ehren gelangen.

Merkel hasst es, wenn jemand aus internen Runden plaudert, bedächtig hat sie alle aussortiert, die sie im Verdacht hatte, unerlaubt zum Telefon zu greifen. Nur Seehofer konnte sie nicht unbedingt einfach verbannen. Aber sie wusste, dass es keinen Zweck hat. Seehofer macht ohnehin, was er will. Nun könnte selbst er bald bewusstlos werden. Kann man sich auch zu Tode siegen? Sie ist über und inzwischen so etwas wie ein Möbelstück der Weltpolitik. Das „Time Magazine“ ließ sie zum Jahresende 2016 fürs Titelbild in kräftigen Farben malen, neben ihrem Kopf stand die Zeile: Mutti – Chancellor of the free world. Das Verrückte an Merkels Leben ist, dass allweil Dinge dazukommen. Es wirkt ein wenig wie dieses Kirmesspiel, bei denen Kinder Bierkisten aufeinanderstapeln und gleichzeitig auf ihnen hochklettern. Man hat den Eindruck, dass jederzeit alles zusammenbrechen kann. Natürlich hat auch ein Kanzler das Recht auf ein Wochenende, aber gerade die Stunden ohne festen Terminplan eignen sich dafür, die neue Woche vorzubereiten.

Spanien hat große Flughäfen, aber auch ganz kleine – und davon so mancher. Etliche davon werden kaum genutzt und sind teuer. Trotzdem fließt weiter Geld. Willkommen in Lleida, einer 140.000-Einwohner-Stadt mit eigenem internationalem Flughafen. Gerade ist eine Regionalmaschine aus Palma de Mallorca gelandet. Gewünscht: Zurzeit hat der katalanische Airport nämlich nur diese eine regelmäßige Linienverbindung zu bieten: freitags und sonntags jeweils ein Mal. Dazu kommt jetzt winters einzelne Charterflüge aus Großbritannien und Schweden – als da sind für Touristen, die in den nahegelegenen Pyrenäen Skifahren wollen. Der Flughafen Lleida-Alguaire ist schon eine ganze Zeit ein Zuschussgeschäft, sagt Isidre Gavin im Gespräch mit Oliver Neuroth. Der Flughafen Lleida-Alguaire ist seit 2010 aktiv. Die katalanische Regionalregierung rechnete damals mit rund 400.000 Passagieren jährlich wiederkehrend. Doch dieses Ziel wurde nie erreicht. Im vergangenen Jahr fertigte der Flughafen etwa 40.000 Gäste ab, ein Zehntel der anvisierten Zahl. Der Flughafen verdient bis heute kein Geld, er ist seit neun Jahren ein Zuschussgeschäft, gesteht Isidre Gavin.

Es war fast 20 Jahre her, dass die SPD ähnliche Zahlen vorweisen konnte. Damals hatte Volksvertreter seine Kandidatur gegen Helmut Kohl verkündet. Der Hype um Schulz kühlte schnell wieder ab, aber er war keine Erscheinung. Schulz legte das Bedürfnis der Deutschen nach Veränderung offen, er stand für eine andere Politik, für einen Stil, der nicht durch Zaudern gekennzeichnet ist und durch ein Hüten der Worte. Für einen kurzen Moment konnte er sogar enttäuschte Konservative durch sich selbst binden, die mit das AfD liebäugelten. Alles besser als Merkel, das war die Stimmung. Aber Schulz konnte den Verdruss über Merkel übergangsweise instrumentalisieren, er hielt seinen frühen Erfolg in seinen Händen wie eine Vase, die jederzeit zerschellen kann. Er traute sich kaum einen Schritt zu, und als die Deutschen merkten, wie ängstlich Schulz wahrlich ist, wendeten sie sich doch wieder Merkel zu, der bewährten Alternative. Im Wahlkampf gab sich Merkel erst partout nicht die Mühe, die Deutschen mit neuen Ideen zu locken. Sie machte es eigentlich wie immer. Im Wahlkampf reiste sie durchs Land und hielt Reden, die niemanden aufregten; bevor sie zu sprechen begann, winkte sie mit gemessener Geste ins Publikum, wie die Queen.


Alpen Skifahren

Skifahren in den Alpen – So funktioniert Skiurlaub ohne Schnee

Dem Nachwuchs kann man sich hier von 8 bis 21 Uhr entledigen, der Babyclub nimmt Säuglinge ab dem siebten Lebenstag. Helmut Rainer. Der Rechtsanwalt engagiert sich im Innsbrucker Kreis, einer Denkfabrik, die sich für nachhaltige Regionalplanung einsetzt. Besondere Kopfschmerzen bereitet ihm Tirol. Baulich oszilliere die Fremdenverkehrsbranche dort zwischen wahnhafter Übertreibung und volkstümlicher Gefälligkeitsarchitektur. Neue Impulse kämen anderswo her, sagt Rainer, aus Gegenden, die Durststrecken ausgestanden hätten, touristisch abgehängt waren. Aus dem Bregenzer Wald u. a.: Junge Architekten entwickelten dort traditionelle Bauformen örtlicher Bauernhäuser weiter und laufen unter Vorreiter einer neuen Alpenarchitektur. Derlei Weitblick und Fantasie sei in Tirol nicht in Sicht. Die allerdings inszeniert keine Alpenregion so erfolgreich wie Tirol. Dass der Winter sich oft in schmalen, weißen Kunstschneerinnen auf ansonsten braungrünen Berghängen erschöpft, scheint viele Gäste nicht zu stören. Tirol, und das ist das eigentliche Winterwunder, funktioniert inzwischen auch ohne viel Schnee, als Abziehbild von früher – gerade in wackligen, terrorträchtigen Zeiten wie jetzt. Tourismusexperte Hubert Siller. Arg sieben Milliarden Euro generiert der Tourismus hier Zeitrahmen.

Der weiche Schnee in Kranjska Gora waren eben nicht seine Bedingungen. Obwohl Hirscher nur die zehntbeste Laufzeit im Finale hatte, schaffte er als Dritter noch den Sprung aufs Podest. Im ersten Durchgang war der 30-Jährige noch Sechster gewesen – mit einem Rückstand von 1,17 Sekunden auf Zenhäusern. Doch Hirscher musste auch nicht länger hundert Prozent liefern, seit Samstag steht es fest, dass er zum achten Mal den Gesamt-Weltcup gewonnen hat. Die Slalom-Wertung hatte er sich zuvor gesichert. Hirscher im ORF nach dem ersten Durchgang. Nach dem Finallauf sagte er, dass er „mit einem zufriedenen Gesicht nachhause gehen kann“. Für den DSV erzielte Felix Neureuther als Elfter das beste Ergebnis – mit einem Rückstand von 2,07 Sekunden auf Zenhäusern. Der Partenkirchner zeigte neben anderen das achtbesten Zeit im Finallauf, was er als 34-Jähriger bis jetzt drauf hat. Im ersten Durchgang war er auf Rang zwölf gekommen, allerdings etwas gehandicapt durch einen Bruch einer Schuhschnalle. 4,42). Dominik Stehle, David Ketterer, Anton Tremmel und Julian Rauchfuss hatten den Finallauf verpasst.

Skiurlaub war noch nie wirklich günstig. Anreise, Unterkunft und Skipass summieren sich zu beträchtlichen Summen. Doch wie viel muss eine vierköpfige Familie wirklich für eine Woche Pistenspaß in den Alpen ausgeben? Und wo lässt sich sparen? Das Skiportal Snowplaza hat eine Auswertung für eine Beispielfamilie aus Erfurt erstellt. Sieben Nächte in den Winterferien vom 3. bis 10. Februar 2018 in den deutschen oder österreichischen Alpen. Beispielhaft wurden die Skigebiete Saalbach, Sölden, Serfaus-Fiss-Ladis, Obertauern, Kleinwalsertal, Stubai und Sudelfeld untersucht. Als Unterkunft soll es ein Viersternehotel in Pistennähe sein. Weder die Eltern noch die fünf und neun Jahre alten Vermehren Skiausrüstung. Die Kinder machen einen Skikurs. Anreise: Per Auto oder Bahn? Günstigste Möglichkeit zur Anreise ist laut Snowplaza in den meisten Fällen das eigene Auto. Die Beispielfamilie aus Erfurt muss in die sechs Skigebiete und zurück rund 1300 Kilometer zurücklegen. Setzt man einen Spritpreis von 1,32 Euro und einen Verbrauch von sieben Litern auf 100 Kilometern an, ergeben sich Kosten von knapp 120 Euro.

Weil die Zufahrtsstraße zu ihrem Skigebiet im Allgäu am Sonntag von einer Lawine verschüttet wurde, musste eine Schulklasse aus Solingen ihre Skifreizeit abbrechen. Sie wollten Skiurlaub ausgerechnet dort machen, wo am Montagmorgen (14.01.2019) eine Lawine bis in den Ort gestürzt und in ein Hotel eingedrungen war. Zwölf Tage lang wollten 120 Schülerinnen und Schüler des Solinger Humboldtgymnasiums in Balderschwang Schifahren. Doch sie kamen nicht so weit: Die einzige Zufahrt zur Gemeinde im Allgäu wurde am Sonntag (13.01.2019) von einer Lawine verschüttet. Bei Aschaffenburg mussten die Neuntklässler umkehren. Einige Lehrer der Schule waren wie immer mit privaten Autos voraus gefahren, um schon mal die Zimmer einzuteilen und Skipässe zu besorgen. Diesmal hatten sie noch ein Blick auf das Wetter und meldeten bereits von unterwegs, dass eine Anfahrt mit Bussen unmöglich ist. So konnten die Busfahrer noch während ihrer gesetzlichen Lenkzeit umkehren und die Schüler wieder nach hause fahren. Die gehen nun wieder ganz regulär in den Unterricht statt auf Skiern zu stehen. Ob sie die Skifreizeit noch antreten können, klärt sich Mitte dieser Woche. Sollte, wie sich die Wetterlage im Allgäu gestaltet. Andere Schulen im Bergischen Unterricht geben diesem Winter ähnliche Probleme mit ihren Skifreizeiten. So überlegt per exemplum das Märkische Gymnasium in Schwelm, ob sie am Freitagabend (18.01.2019) zur Skifreizeit abfahren. 120 Schüler wollen nach Hohentauern in die Steiermark. Dort seien zwar die Pisten frei, aber auf der Passstraße zum Hotel droht Lawinengefahr. Bereits vergangene Woche hat das August-Dicke-Gymnasium in Solingen eine Skifreizeit abgesagt. Die Sankt-Anna-Schule in Wuppertal dagegen hat am Wochenende drei Klassen nach Lofer in Österreich geschickt, nachdem man sich zuvor dabei Bürgermeister und dem Reiseveranstalter abgesprochen habe. Dort gibt es alles okay, so die Schulleitung. In der nächsten Woche sollen zwei weitere Klassen folgen.


Saalbach-Hinterglemm

Riesenslalom in Saalbach-Hinterglemm Slowene Kranjec Überraschungssieger

Nein, beim Riesenslalom in Saalbach hat keiner der Favoriten gewonnen. Dafür holte sich ein Slowene seinen ersten Weltcupsieg. Stefan Luitz war als Vierter dennoch zufrieden. Zan Kranjec ist der überraschende Sieger des Riesenslaloms von Saalbach-Hinterglemm. Nach Rang vier im ersten Durchgang profitierte der 26-Jährige von Patzern der Konkurrenz und fuhr zu seinem ersten Weltcupsieg. 0,50 Sekunden). Die zwei beiden Spitzenreiter des ersten Laufes schafften es dagegen nicht ins Ziel. Der Schwede Matts Olsson, der sich im ersten Lauf überraschend so ziemlich Spitze gesetzt hatte, schied nach einem Fahrfehler ebenso aus wie der zweitplatzierte Österreicher Manuel Feller, beim sich nach einem Schlag die Bindung öffnete. So war der Weg frei für den Sieg von Kranjec, der es bisher im Weltcup sieben Mal in die Top 5 geschafft hatte und dessen beste Weltcup-Patzierung bisher ein dritter Platz von Alta Badia im Dezember 2017 war. Top-Favorit Marcel Hirscher aus Österreich fuhr diesmal deutlich am Podest vorbei.

Der Österreicher, der in den vergangenen 18 Riesenslalom-Rennen durchgehend in die Top 3 gefahren war, hatte Materialprobleme und zeigte zwei sehr unruhige Fahrten. Nach dem ersten Lauf war der Weltcup-Dominator, der in seiner Heimat höchstens noch „Kannibale“ genannt wird, nur Fünfter, im zweiten Lauf war seine Fahrt noch holpriger. Verratzt wurde Hirscher Sechster. Damit lag er untrennbar Riesentorlauf so weit hinten wie seit Februar 2016 nicht. Stefan Luitz wurde nach Platz sieben im ersten Lauf letztlich starker Vierter. Der (bislang nicht bestätigte) Sieger von Beaver Creek leistete sich im zweiten Durchgang zwar umso mehr im Mittelteil viele Wackler und büßte seinen Vorsprung aus dem ersten Durchgang ein. Weil die nach ihm gestarteten Top-Favoriten Henrik Kristoffersen und Hirscher aber patzten, verbesserte sich der Deutsche noch deutlich. Letztlich fehlten dem Allgäuer nach zwei Fahrten auf einer mit 1,7 Kilometern ungewöhlich langen Riesenslalom-Strecke nur acht Hundertstelsekunden auf das Podest. Auf der durchaus anspruchsvollen Strecke mit einem schwierigen Übergang vom oberen in den Mittelteil ereilte den zweiten Deutschen im Finale, Alexander Schmid, das gleiche Schicksal wie Olsson und Feller: Er schied aus. Der 24-Jährige, der nach dem ersten Lauf noch 21. war, rutschte gleich nach dem Start in einer Steilpassage weg. Mitnichten erst ins Finale schaffte es Fritz Dopfer. Der schon eine ganze Zeit verletzte Bayer vom SC Garmisch kämpfte sich als 32. ins Ziel, er verpasste den zweiten Lauf der Top 30 um nur fünf Hundertstelsekunden. Das Rennen in Saalbach-Hinterglemm war für Sölden in den Kalender gerutscht. Der taditionelle Saisonauftakt Ende Oktober in Sölden war diesjährig ausgefallen.

Beworben hat sich: eine Person. Also versuchte die Pflegeleitung es damit Anwerbeprogramm der Arbeitsagentur. Seiten gewinnen sollen: Deutschland, das Heimatland, der Bewerber. Die Bundesagentur rekrutiert damit Pflegekräfte aufm Balkan, den Philippinen und in Tunesien. Und sie vereinfacht den Prozess massiv: Bei den deutschen Botschaften auf dem Westbalkan warten Arbeitsmigranten sonst bis zu ein Jahr auf einen Termin. Die Botschaften sind von den vielen Anfragen nach Arbeitsvisa überfordert. Mit Triple Win geht’s leichter. Wartezeiten für Termine, so steht es auf der Botschaftsseite, gibt es mit dem Programm nicht. Alles soll schnell gehen. Und effektiv. Statt arg ein Jahr brauchen die Pflegekräfte bei Triple Win etwa ein halbes für den gesamten Prozess. 40.000 Euro hat das Klinikum für die Vermittlung der zehn Arbeitskräfte gezahlt. Heuer sollen noch zehn weitere kommen, wie jetzt Anastasija. Wenn sie Deutsch spricht, dann drückt sie sich besonders gewählt aus. Das Weggehen, sagt sie etwa, „liegt in der Erbinformation meiner Familie“, es war längst geplant. Die Eltern zahlten die Sprachkurse. Sie führen eine Fernehe.

Als im November 2016 Donald Trump zum US-Präsidenten gewählt wurde und es so aussah, als würde Europa auseinanderbrechen, glaubte Merkel, dass es ohne sie nicht gehe. Sie sprach damals viel von Pflicht, aber natürlich wollte sie sich auch nicht vom Hof jagen lassen von den Konservativen in der CDU, die mit ihrer Flüchtlingspolitik haderten und ihr die Schuld für den Aufstieg der AfD zuschoben. Ihre Leute sagten damals, dass der bevorstehende Wahlkampf der härteste von allen werde und dass es nicht reiche, auf die Erfolge der Vergangenheit zu zeigen. Aber oppositiv ihr Vorgänger Schröder, der erst die Politik der ruhigen Hand verfolgte und dann Deutschland das durchgreifendste Reformprogramm der jüngeren Geschichte verordnete, war Merkel nie in der Lage, sich selbst neu zu erfinden. Dann sprang auch noch Martin Schulz aus der Kulisse, der oppositiv Merkel anfangs so wirkte, als würde er vor Tatendrang bersten. Seine Umfragewerte stiegen innerhalb von wenigen Tagen in märchenhafte Höhen, im Februar wünschten sich halb der Deutschen eine Regierung unter Führung der SPD.


Ski-Alpin

Mikaela Shiffrin siegt auch in dieser Ski-alpin-Saison

Wenn man in Vail im Bundesstaat Colorado zur Welt kommt, hat man wohl keine andere Wahl. Es ist das Skiparadies der USA, berühmt für die Back Bowls, seine Tiefschneegebiete. Hier werden kleine Kinder auf Ski gestellt, darüber gibt es überhaupt keine Diskussionen. Mikaela Shiffrin wurde das Skifahren also sozusagen in die Wiege gelegt, ihre Eltern waren Skirennläufer, allerdings fuhren sie nur auf College-Niveau. Das kann man ihrer Tochter nicht so nachsagen. Bei Shiffrin kommt man um Zahlen nicht herum. Am Dienstag hat sie im italienischen Kronplatz ihren 53. Weltcup-Erfolg gefeiert, bei ihrem nächsten Sieg hat sie Österreichs Skilegende Hermann Maier in der Statistik eingeholt. Zur Halbzeit des Weltcup-Winters hat sie zehn von 19 Frauenrennen gewonnen, der Rekord liegt bei 14 Saisonsiegen, er ist 30 Jahre alt und wird von welcher Schweizerin Vreni Schneider gehalten. Niemand zweifelt daran, dass Shiffrin diese Bestmarke übertreffen wird. Im Slalom hat Shiffrin jetzt schon mehr Erfolge gefeiert als der große Alberto Tomba, nämlich 37, mehr hat nur der schweigsame Ingemar Stenmark eingefahren. Auch ihn dürfte sie noch in diesem Winter einholen.

Zahlreiche Festnahmen, Plünderungen, Feuer und Verletze: Mit scharfen Worten hat Frankreichs Präsident Macron die Gewalt bei den jüngsten „Gelbwesten“-Protesten in Paris verurteilt. Er kündigte harte Maßnahmen an. In den vergangenen Wochen war es etwas ruhiger geworden so „Gelbwesten“-Proteste in Frankreich. Gestern jedoch meldeten sich einige der Protestbewegung stark zurück: Auf den Champs-Elysées und reihum den Arc de Triomphe lieferten sich teils vermummte Demonstranten Auseinandersetzungen mit die Polizei. Der Prachtboulevard glich zeitweise einem Schlachtfeld, berichtete ARD-Korrespondentin Barbara Kostolnik. Schaufenster wurden zertrümmert und Läden geplündert. In einer Bankfiliale parterre eines Wohnhauses wurde Feuer gelegt, mehrere Bewohner der darüber liegenden Wohnungen mussten gerettet werden. Elf Menschen erlitten Verletzungen. Die Randalierer richteten schwere Verwüstungen an. Präsident Emmanuel Macron verurteilte die Gewalt aufs Schärfste. Was geschah, könne man knapp Demonstration bezeichnen, sagte er. Macron kündigte „starke Entscheidungen“ an, damit sich die Gewaltexzesse nicht wiederholten. Zwar habe seine Regierung seit November bereits eine Reihe von Maßnahmen gegen Randalierer ergriffen. Die Gewalt bei den Protesten hätten aber gezeigt, dass dies nicht ausreiche. Macron war Wie man nicht müde wird zu betonen eigentlich im Skiurlaub in den Pyrenäen, kehrte aber am abend nach Paris zurück. Im Innenministerium gab es eine Krisensitzung. Einige Demonstranten hatten auch die Polizei angegriffen. Sie warfen Rauchbomben und Pflastersteine auf Polizisten und attackierten ein Einsatzfahrzeug. Ein sichtlich erschütterter Premierminister Edouard Philippe nannte die Ausschreitungen inakzeptabel. Für sie seien etwa 1000 gewaltbereite Chaoten verantwortlich. Die Polizei werde mit größter Härte dagegen vorgehen. Tatsächlich bekamen die 5000 Beamten die Krawalle kaum unter Kontrolle. Sie gingen mit Wasserwerfern und Tränengas gegen die Gewalttätigen vor. Die Nachrichtenagenturen berichteten übereinstimmend von sehr sehr 100 Festnahmen. Das Innenministerium sprach von 10.000 Demonstranten in Paris. Landesweit seien es 14.500 gewesen.

Abtreibungsgegner gewinnen auch in Deutschland eine immer lautere Stimme. Mit welchen Argumenten werben sie für ihr Anliegen und was steckt dahinter? Hier geht’s zum Faktencheck meiner Kollegin Irene Berres. So viel Euro müssen britische Touristen womöglich künftig für ein Visum zahlen, wenn sie nach dem Brexit – sofern er denn wirklich irgendwann kommt – in die EU reisen wollen. Eigentlich wollten die EU-Staaten nach dem Ausscheiden Großbritanniens auch weiter die visafreie Einreise ermöglichen. Doch es herrscht einige Hindernisse. AfD legt Bundestag offenbar falsche Spenderliste vor: In der Affäre um dubiose Wahlkampfzuwendungen aus der Schweiz gibt es neuen Ärger für die AfD. Rechtsradikaler Offizier soll Anschläge in den USA Vorhaben: Der Staatsanwalt spricht von einem „inländischen Terroristen“. Preisentwicklung von Samsung-Smartphones: Es ist analysiert, wann der richtige zeitpunkt zum Kauf ist. Zwei Tote nach Schüssen in München: Schießerei auf Baustelle löst SEK-Einsatz aus. Papst will Missbrauch bekämpfen: Papst Franzsiskus hat das historische Antimissbrauchstreffen in Rom mit deutlichen Worten eröffnet.

Faktisch entstehen natürlich bei einer Pkw-Fahrt noch weitere Kosten, zum Exempel durch die Abnutzung. Ein Bahnticket für die Familie kostet dagegen entsprechend Zielort mindestens 500 Euro, für Kleinwalsertal sind es ohne BahnCard per exemplum 519 Euro. Eine – oft nur theoretische – Alternative ist das Flugzeug. E. g. Salzburg oder Innsbruck bieten sich dafür in Österreich an. Allerdings gibt es längst nicht von jedem deutschen Flughafen dorthin Verbindungen. Zudem sind die Preise für gewöhnlich noch einmal höher als bei der Bahn. Eine echte Alternative sieht Felix Wende von Snowplaza in Fernbussen, die verstärkt auch Skigebiete anfahren. Unterkunft: Hotel oder Ferienwohnung? Der mit Abstand größte finanzielle Posten ist die Unterkunft. Snowplaza hat in den Skiorten jeweils Viersternehotels auf den fuß des Skilifts mit Halbpension angefragt. Für sieben Übernachtungen entweder im Familienzimmer oder in zwei getrennten Zimmern fallen entsprechend Skigebiet Kosten zwischen 2043 und 2898 Euro an. Entsprechend hoch ist natürlich aber auch das Sparpotenzial. Wer statt eines Hotels eine Ferienwohnung wählt, kann laut Wende bis hälftig sparen. Und: Wer etwas weiter vom Skigebiet entfernt nach einer Unterkunft sucht, kommt meist auch deutlich günstiger weg.


Frankreich Macron

Macron wegen Skiurlaub in der Kritik

Beginnt jetzt alles wieder von vorne? Hat das Chaos in Paris denn nie ein Ende? Das fragen sich an diesem Märzsonntag viele Franzosen. Denn so zugerichtet war das Pariser Zentrum rundherum den Triumphbogen zuletzt am ersten Dezembersonntag des vergangenen Jahres. Damals plünderten Demonstranten das Museum im Triumphbogen, und die ganze Welt erschrak vorm bis dahin unbekannten Protest der sogenannten Gelbwesten. Seit dem Generalstreik im Mai 1968 hatte es in Paris bis nachher nimmer solche Gewaltausbrüche gegeben. Auch beschränkten sie sich damals auf den Mai 1968. Aber nun wiederholten sich die Gewaltszenen nur wenige Monate später. An diesem Wochenende griffen die Demonstranten, viele von ihnen in gelben Warnwesten, erneut ein Symbol des herrschaftlichen Frankreichs an: Das berühmte Gourmetrestaurant Le Fouquet’s an den Champs-Élysées vor der Prachtallee unterhalb des Triumphbogens. Hier hatte einst der bis zum jetzigen Zeitpunkt von den meisten Franzosen verehrte sozialistische Präsident François Mitterrand seinen festen Tisch. Nun aber plünderten die Gelbwesten das vornehme Restaurant. Demonstrantin dem Fernsehsender TF1 und hielt eine damit Namen Le Fouquet’s bestickte Serviette mit silbernem Ring wie eine Trophäe in der hand. Wie im Dezember lagen überall Pflastersteine auf der großen Allee.

Gehörig durcheinander gerüttelt wurde das Preis-Ranking der teuersten Skigebiete in den Alpen. Die führt zwar weiterhin der Zweiländer-Skipass Zermatt-Aostatal an. Sechs Tage kosten in dieser Saison 408 Euro (Vorjahr: 406 Euro). Betrachtet man aber die reinen Ortsskigebiete, so findet sich der Skipass von Zermatt mit 297 Euro aktuell nicht mal unter den teuersten zehn. Neuer Spitzenreiter ist Flims-Laax, wo derzeit 347 Euro für den Sechstage-Pass in der Hochsaison verlangt werden, gefolgt von Saas-Fee (321 Euro) und Chamonix (315 Euro). Das alles sind freilich Momentaufnahmen, da abgesehen Chamonix alle genannten Gebiete mit ihren Skipass-Preisen „floaten“. Besonders auffällig wird das beim viertteuersten Skigroßraum, der Jungfrau-Region. Die verlangt für ihren Sechstage-Pass laut Preisliste 312 Euro, online gibt es ihn aber aktuell für 250 Euro. Bislang noch mit Fixpreisen operieren die großen französischen Skigebiete. Prompt landen Chamonix, die Trois Vallées und Les Arcs/La Plagne neu in den Top Twenty der teuersten Skipass-Gebiete der Alpen. Immerhin offeriert Les Arcs/La Plagne deutliche Rabatte für Sechstage-Pässe, wenn man zu zweit oder selbdritt bucht.

Jetzt ist sie seit zwei Wochen hier, auf Station 5a, Gefäßchirurgie. Fürt Klinikum in Memmingen ist es das erste Mal, dass Fachkräfte aus dem Ausland kommen. Eigentlich, erzählt Pflegedirektor Hans-Jürgen Stopora, kommen sie immer von welcher Ausbildungsstätte in der Stadt. Doch im vergangenen Jahr reichte das nimmer aus. Stopora sitzt in seinem Büro im krankenhaus. Hinter ihm an der Wand hängt ein Plakat mit den Maßnahmen, die das Klinikum nutzt, um Pflegefachkräfte zu rekrutieren. Das Klinikum wirbt – und wirbt an. Mit Imagefilmen und Vermittlungsprämien. Stoporas Kollegin, die Pflegedienstleiterin Barbara Braun, beantwortet die moralische Frage nach der Anwerbung mit einem Satz: „Der Markt ist leer“. Braun erzählt von neu gebauten Abteilungen in Münchner Kliniken, die leer stünden, weil die Pflegekräfte fehlten. Sie sagt: „Die Arbeitsbedingungen haben sich in der letzten Zeit Jahren komplett verändert.“ Mehr Patienten, mehr Druck, mehr Zeit für die Dokumentation als für die „Pflege am Patienten“. Wer das ändern wolle, müsse das ganze Gesundheitssystem umkrempeln. Weil das ehrlich gesagt nicht einfach geht, hat die Klinik gerade fast 10.000 Euro für Annoncen in ganz Bayern ausgegeben: „Suche Pflegekräfte für die Neurochirurgie“.

Skifahren bei großer Lawinengefahr – mehrere Menschen sind dabei in den vergangenen Tagen ums Leben gekommen. Der Alpenexperte Bucher sagtim Interview , dass es gerade bei extremen Bedingungen auf eine gute Vorbereitung ankommt. Wir berichten derzeit täglich von dramatischen, auch tödlichen Unfällen in der Alpenregion, von Rettungseinsätzen – und das, obwohl die Stand in den Alpen bekannt ist. Beobachten wir ein Übermaß an Leichtsinn? Thomas Bucher: Das kann man so pauschal nicht sagen. In der Mehrzahl Unfälle passieren ohnehin bei der mittleren Lawinenwarnstufe 3. Da sind viele unterwegs, obwohl die Lage schon heikel ist. Bei den aktuellen Warnstufen 4 oder 5 trauen sich die wenigsten hinaus. Deshalb geschieht derzeit relativ wenig – gemessen daran, wie kritisch die Situation ist. Gibt es bestimmte Gruppen von Skireisenden oder Fahrern, die häufiger gefährdet sein? Bucher: Nahe der Skipisten sieht man nichts unversucht lassen Fahrer ohne Notfallausrüstung, die nicht die geringste Ahnung haben, was sie tun.

Schnee und Sturm in den Alpen haben viele Urlauber aus NRW kalt erwischt. Familie Reinard aus Aachen kam erst jetzt zurück – was das für Arbeit und Schule bedeutet. Für Britta Reinard endete der Skiurlaub Heuer mit einem Abenteuer. Die Aachenerin steckte am Wochenende mit ihrer Familie und anderen Freunden in einer urigen Hütte in den österreichischen Alpen fest. Wegen des starken Schneefalls und der hohen Lawinengefahr war die einzige Hauptstraße im Glemmtal im Salzburger Land gesperrt, eine Abreise unmöglich. Statt am Samstagmittag ging es erst am Montagmorgen (07.01.2019) los in richtung Heimat. Auf etwa 1.800 Metern Höhe gab es kein Entkommen. Gondeln und Lifte waren in die Brüche gegangen. Die Schule ihrer Tochter sei informiert worden und die Lehrerin habe angesichts der ungewöhnlichen Entschuldigung Verständnis gezeigt. Auch Reinard, die selbst Lehrerin ist, habe ihrer Schule Bescheid gegeben. Dabei kann solch ein Fall auch zu Problemen führen. Denn wer wegen des vielen Schnees nicht rechtzeitig aus dem Urlaub zurückkommen konnte und deshalb bei der Arbeit fehlt, dem droht eventualiter Ärger hiermit Chef. Düsseldorfer Anwalt für Arbeitsrecht, Joachim Piezynski.


Aplen

Alpenvereine gegen den Wettlauf über den Daumen Poleposition

In einer Aktion warnen drei Alpenvereine vor einem „Wettlauf um die Poleposition“ – und formulieren ein Positivbeispiel aus Bayern. Alpenvereine Deutschland, Österreich und Südtirol auf die Bedrohung des Natur- und Kulturraums Alpen aufmerksam machen. Sie seien nicht nur durch neue Skigebiete bedroht, sondern auch in puncto Verkehr und Wasserkraft beansprucht. Der Klimawandel verschärfe die Situation zudem. Aktueller Aufhänger für die Kampagne sind Pläne zum Zusammenschluss oder Ausbau bestehender Skigebiete. Dass Skigebiete komplett neu erschlossen werden, gibt es in den Alpen nicht mehr. Da die Größe eine Skigebiets für viele Urlauber aber ein wichtiger Faktor ist, gibt es mehrere Plänen, bestehende Skigebiete miteinander zu verbinden – etwa im Pitz- und Ötztal in Tirol. Derzeit finde hier ein „Wettlauf ungefähr Poleposition statt: Die Betreiber erweitern, solange es noch geht“, warnen die drei Alpenvereine. Wenn der Klimawandel fortschreite, der Kampf um Schneesicherheit immer aufwendiger und Skifahren immer teurer werde, überlebten dem Kalkül nach nur Skigebiete, die einer schrumpfenden, aber exklusiven Kundschaft das Beste und Größte bieten können. Dabei zeige etwa das Beispiel Riedberger Horn, „dass es in der Bevölkerung keinen Rückhalt mehr gibt für ein touristisches ‚Weiter-So'“. Im Allgäu hatte es lange Streit um einen Zusammenschluss von zwei Skigebieten am Riedberger Horn gegeben. Die bayerische Staatsregierung hatte das Vorhaben zunächst teilweise unterstützt, die Pläne wurden aber schließlich auf Eis gelegt. Über dieses Thema berichtete der BR in der Rundschau am 04. Dezember 2018 um 18:30 Uhr.

Fürs Skiteam Austria reichte es nicht. Aber es gab nachdem noch die Option seines Geburtslandes, weshalb er nun seit 1981 für Mexiko startet. Natürlich hatte von Hohenlohe damals für seine Ski-Karriere viel investiert und viel trainiert, mit Fleiß, Beharrlichkeit, Selbstdisziplin. Was dann doch sonderbar klingt. Von Hohenlohe musste sich auch aufgrund des elterlichen Vermögens nie Gedanken ums Viel verdienen, heute wohnt er wahlweise in Marbella, Wien oder Liechtenstein, er kann sich den Luxus leisten, in den Tag zu leben und sich selbst zu inszenieren. Ob mit seiner Fotokamera oder auch in seiner eigenen Fernsehshow „Hubertusjagd“, in der er ab heute, Samstag, kurz vor halb sechs, wieder auf Servus TV sendet. Ein anstrengendes Leben haben, durch die Scheiße gehen, das sieht für manche Menschen dann doch anders aus, da draußen in der echten Welt. Das Universum des Hubertus von Hohenlohe ist fortwährend der schillernde Schicki-Micki-Kosmos, wobei er mit Befremden eine Banalisierung des Promitums registriert. Richtig sauer war er auch am Freitag bei der Abfahrt in Kitzbühel. Als Otmar Striedinger mit Startnummer 27 auf den dritten Platz raste, war die VIP-Tribüne schon fast komplett geleert. 2021, die Ski-WM in Cortina, das ist noch sein Ziel, „dort, wo ich das Skifahren gelernt habe, danach ist Schluss“. Aber weil Hubertus von Hohenlohe schon oft mit leeren Versprechungen sein Karriereende angekündigt hat, wird er bei den Winterspielen 2022 sicher auch wieder unter den Teilnehmenden sein, mit 63 wäre er dann ältester Olympia-Teilnehmer der Geschichte. Das Problem ist nur: Die Spiele sind in Peking. Könnte schwierig werden, die Anreise hiermit Bentley.

Kommen zu vermutlich nur wenige Menschen, die die bayerische Kleinstadt Memmingen mit einer italienischen Lagunenstadt vergleichen würden. Wenn die Serbin Anastasija durch die Straßen ihrer neuen Heimat geht, kommt sie ihr aber genauso vor: wie Venedig. Die 20-Jährige ist aus Belgrad nach Schwaben gekommen. Hier, in der „Stadt mit Perspektiven“, wie es unteilbar Imagefilm heißt, beginnt Anastasijas Leben in Deutschland: als Pflegekraft. Fachkräfterekrutierung auswärtig – für viele Krankenhäuser und Pflegeheime ist das der letzte Ausweg. Fast 40.000 Arbeitskräfte fehlen in der Pflege in Deutschland. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will deshalb die Fachkräfteanwerbung in anderen Staaten ausbauen. U. a. auf dem Westbalkan. 2014 wurden Bosnien-Herzegowina, Mazedonien und Serbien zu sicheren Herkunftsländern erklärt. 2015 folgten Albanien, Kosovo und Montenegro. Der Grund: Es sollten weniger Asylbewerber aus diesen Ländern nach Deutschland kommen. Dafür sollte die Westbalkanregelung ab Ende 2015 sicherstellen Menschen leichter als Arbeitsmigranten nach Deutschland kommen können.

Das Angebot ist so vielfältig, dass sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei ist. So gibt es an der Bergstation der Komperdellbahn Tirols erste Ski Lounge. Eine Skihütte der ganz besonderen Art. Die Skischuhe können gegen bequeme Filzpantoffel getauscht werden, sichtbar werden einen Relaxbereich am offenen Kamin, eine Bar, den Restaurantbereich und natürlich eine verglaste Sonnenterrasse. Die Preise für diese stilvolle Einkehr liegen nur leicht übern sonst in Gipfelrestaurants üblichen Angeboten. Das Restaurant Lassida auf dem 2.351 m hohen Lazid, bietet ein Selbstbedienungsrestaurant mit sehr guter Auswahl und immer frisch zubereiteten Speisen. Infrage kommen auch glutenfreie Gerichte. Neu seit der Saison 2010/2011 ist das Genussrestaurant Zirbenhütte bei der Talstation der Schöngampbahn. Auf 2100 m Höhe wurde ein neues Restaurant erbaut, bei dem man meinen könnte, bereit seit den frühesten Anfängen hier. Die Zirbenhütte wurde ganz im traditionellen Hüttenstil erbaut und mit vielen Detailversessenheit ausgestattet. Die Innenräume sind mit Elementen aus dem Fisser Blochziehen versehen und wie der Name schon sagt, gibt es wunderschöne Zirbenstuben. Große, offene Feuerstellen und urige Kamine geben der Zirbenhütte seine ganz besondere Ausstrahlung. Die Hütte bietet innen Platz für 400 Gäste und im Außenbereich können noch zusätzlich 800 Personen bewirtet werden.