Wer sich jedoch kurzfristig entscheidet, kann sich aktuell informieren, geht aber das oben erwähnte Risiko ein. Stellt sich höchstens noch die Frage: Wohin? Das sind natürlich erst einmal die traditionellen Skigebiete in den Alpen, die speziell über Silvester ihr Programm erweitern. Wer bei seinem Skiurlaub Silvester etwas weiter weg will, dem ist ist das gesamte Gebiet in der Runde den Montblanc tunlich: absolute Schneegarantie, beste Infrastruktur, aber auch nahezu billig. Gerne werden auch die Skigebiete im Salzburger Land über Silvester aufgesucht. Extra für „Gaudiburschen“ bietet sich hier Ischgl an, wo garantiert der Bär los ist, aber auch herrliche Pisten auf den Skifahrer warten. Weit gehend geht es reihum Garmisch-Partenkirchen etwas ruhiger zu, aber auf ein Feuerwerk an der Zeit sein auch anderweitig verzichten. Und wer auf günstige Preise achten muss, der sollte über Sylvester auf den Hohen Arber in den Bayerischen Wald. Wer mit einem Skiurlaub das neue Jahr beginnt, der hat schon gegenüber den Daheimgebliebenen einen gesunden Vorsprung.

Aber auch Abseits der Pisten ist Serfaus-Fiss-Ladis perfekt auf Familien mit Kindern eingestellt. Kinderbetreuung wird für Kinder von 0 bis 5 Jahren angeboten. Tirols Ski-Dimension ist ständig dabei sich noch etwas zu verbessern und dem Gast ein immer perfektes Skivergnügen zu bieten. Für Freestyler und solche, die es werden wollen, oder mal einfach nur aus Spaß etwas Neues mit Ski oder Snowboard ausprobieren wollen, hat Serfaus-Fiss-Ladis ein großes Angebot. Mehrere Funparks sind in der Skiregion verteilt und bieten Rainbow-Rails, Kickerlines und alles, was das Freestyler Herz höherschlagen lässt, in allen Schwierigkeitsstufen an. Der Snowpark Fiss-Ladis zwischen Schöngampbahn und Zwölferbahn bietet außerdem auch einen Landing Bag an der großen Rampe an. Hier können die spektakulären Sprünge mit weicher Landung im Luftkissen geübt werden. Den Freestylern beim Üben zuzusehen ist eine schöne Abwechselung zwischen den Abfahrten. Das Skigebiet in den Tiroler Alpen bietet für jede person Geschmack die richtige Abfahrt. Von der gemütlichen blauen Abfahrt bei der man die Aussicht ins Inntal genießen kann, bis zur sehr anspruchsvollen schwarzen Piste ist hier für jede person etwas geboten.

Deutsch muss sie für die Prüfung einigermaßen fließend sprechen: Auf B2-Niveau des europäischen Referenzrahmens. Sie hat schon die besten Voraussetzungen: Anastasija mag, was die Deutschen mögen. Sie isst gern „Kasspatzle“. Sie „schwätzt“ gern mit ihren Kolleginnen. Und: Sie wechselt gern Verbände. Wenn eine Pause im Gespräch entsteht, sagt sie immer „gut, dann“, als wäre es ein Wort: „gutdann“. Manchmal muss sie noch die Worte finden oder die richtigen Betonungen. Wenn sie mit den Patienten spricht etwa, gucken sie die Kranken manchmal etwas ratlos an. Sie verstehen „Schwester Anastasija“ nicht. Pflegedirektor Stopora hatte nicht erwartet, dass es so viel Aufwand sein würde. Es hat sich was mit nur die Sprache: Es fehlt den neuen Pflegekräften einfach die praktische erfahrung. Nach dem Studium der Pflegewissenschaft machen sie in ihren Herkunftsländern nur ein halbes Jahr Praktikum. In Deutschland wird anders gepflegt: Die Grundpflege übernehmen in den Westbalkanstaaten oft die Angehörigen, Pfleger arbeiten eher technisch: mit Dokumentation und Spritzen. In Deutschland ist die Grundpflege das Kernstück der Arbeit: Lagerungen, Mobilisation – all das muss Anastasija noch lernen. In ihrer ersten Woche hat Stopora Anastasija gefragt: „Warum sind Sie nach Deutschland gekommen?“ Sie sagte: „Ich habe beschlossen, mein Leben zu ändern.“ Stopora lächelt, wenn er das erzählt. Am meisten verblüfft ihn an den neuen Pflegekräften vom Balkan fortwährend die riesige Motivation, ihre Heimat zu verlassen. Er weiß: Das ist schöne Scheiße für ihr Land. Dann sagt er über Anastasija: „Die bleibt in Deutschland. Die will sich weiterentwickeln.“ Er tue schließlich alles dafür, dass sie sich auch wohlfühle. In ihrem Beruf. In seinem Land. Hoffen darauf, dass Anastasija nicht doch irgendwann mehr will. Dass der Job für die junge Serbin nicht nur das Sprungbrett nach Deutschland war.

Der Masner Express, ein zur Personenbeförderung umgebauter Pistenbully, fährt bis zu 18 Personen in ca. Stunde von der Talstation in Serfaus durch das nächtliche Skigebiet hinauf auf den Gipfel des Pezid. Hier kann man dann einen spektakulären Sonnenaufgang über den Ötztaler Alpen genießen. Danach kann wer will mit den Skiern zur Skihütte Masner abfahren oder sich hiermit Masner Express zum Bergfrühstück auf der Skihütte bringen lassen. Danach steht auch hier ungetrübtes Skivergnügen aufm Programm. Bis die ersten Gäste aus dem Tal im Naturparadies Masner eintreffen, gehören einem die Pisten fast ganz alleine. Hier kann man dann einen spektakulären Sonnenaufgang über den Ötztaler Alpen genießen. Danach kann man mit den Skiern zur Skihütte Masner abfahren oder sich damit Masner Express zum Bergfrühstück auf die Skihütte bringen lassen. Anschließend steht auch hier ungetrübtes Skivergnügen auf dem Programm. Bis die ersten Gäste aus dem Tal im Naturparadies Masner eintreffen, gehören einem die Pisten fast ganz alleine. Wer lieber dann war’s das eines Skitages ganz besonders zelebrieren möchte, der kann in der Panoramabar Masner den Sonnenuntergang genießen und sich kulinarisch verwöhnen lassen.