In einer Aktion warnen drei Alpenvereine vor einem „Wettlauf um die Poleposition“ – und formulieren ein Positivbeispiel aus Bayern. Alpenvereine Deutschland, Österreich und Südtirol auf die Bedrohung des Natur- und Kulturraums Alpen aufmerksam machen. Sie seien nicht nur durch neue Skigebiete bedroht, sondern auch in puncto Verkehr und Wasserkraft beansprucht. Der Klimawandel verschärfe die Situation zudem. Aktueller Aufhänger für die Kampagne sind Pläne zum Zusammenschluss oder Ausbau bestehender Skigebiete. Dass Skigebiete komplett neu erschlossen werden, gibt es in den Alpen nicht mehr. Da die Größe eine Skigebiets für viele Urlauber aber ein wichtiger Faktor ist, gibt es mehrere Plänen, bestehende Skigebiete miteinander zu verbinden – etwa im Pitz- und Ötztal in Tirol. Derzeit finde hier ein „Wettlauf ungefähr Poleposition statt: Die Betreiber erweitern, solange es noch geht“, warnen die drei Alpenvereine. Wenn der Klimawandel fortschreite, der Kampf um Schneesicherheit immer aufwendiger und Skifahren immer teurer werde, überlebten dem Kalkül nach nur Skigebiete, die einer schrumpfenden, aber exklusiven Kundschaft das Beste und Größte bieten können. Dabei zeige etwa das Beispiel Riedberger Horn, „dass es in der Bevölkerung keinen Rückhalt mehr gibt für ein touristisches ‚Weiter-So'“. Im Allgäu hatte es lange Streit um einen Zusammenschluss von zwei Skigebieten am Riedberger Horn gegeben. Die bayerische Staatsregierung hatte das Vorhaben zunächst teilweise unterstützt, die Pläne wurden aber schließlich auf Eis gelegt. Über dieses Thema berichtete der BR in der Rundschau am 04. Dezember 2018 um 18:30 Uhr.

Fürs Skiteam Austria reichte es nicht. Aber es gab nachdem noch die Option seines Geburtslandes, weshalb er nun seit 1981 für Mexiko startet. Natürlich hatte von Hohenlohe damals für seine Ski-Karriere viel investiert und viel trainiert, mit Fleiß, Beharrlichkeit, Selbstdisziplin. Was dann doch sonderbar klingt. Von Hohenlohe musste sich auch aufgrund des elterlichen Vermögens nie Gedanken ums Viel verdienen, heute wohnt er wahlweise in Marbella, Wien oder Liechtenstein, er kann sich den Luxus leisten, in den Tag zu leben und sich selbst zu inszenieren. Ob mit seiner Fotokamera oder auch in seiner eigenen Fernsehshow „Hubertusjagd“, in der er ab heute, Samstag, kurz vor halb sechs, wieder auf Servus TV sendet. Ein anstrengendes Leben haben, durch die Scheiße gehen, das sieht für manche Menschen dann doch anders aus, da draußen in der echten Welt. Das Universum des Hubertus von Hohenlohe ist fortwährend der schillernde Schicki-Micki-Kosmos, wobei er mit Befremden eine Banalisierung des Promitums registriert. Richtig sauer war er auch am Freitag bei der Abfahrt in Kitzbühel. Als Otmar Striedinger mit Startnummer 27 auf den dritten Platz raste, war die VIP-Tribüne schon fast komplett geleert. 2021, die Ski-WM in Cortina, das ist noch sein Ziel, „dort, wo ich das Skifahren gelernt habe, danach ist Schluss“. Aber weil Hubertus von Hohenlohe schon oft mit leeren Versprechungen sein Karriereende angekündigt hat, wird er bei den Winterspielen 2022 sicher auch wieder unter den Teilnehmenden sein, mit 63 wäre er dann ältester Olympia-Teilnehmer der Geschichte. Das Problem ist nur: Die Spiele sind in Peking. Könnte schwierig werden, die Anreise hiermit Bentley.

Kommen zu vermutlich nur wenige Menschen, die die bayerische Kleinstadt Memmingen mit einer italienischen Lagunenstadt vergleichen würden. Wenn die Serbin Anastasija durch die Straßen ihrer neuen Heimat geht, kommt sie ihr aber genauso vor: wie Venedig. Die 20-Jährige ist aus Belgrad nach Schwaben gekommen. Hier, in der „Stadt mit Perspektiven“, wie es unteilbar Imagefilm heißt, beginnt Anastasijas Leben in Deutschland: als Pflegekraft. Fachkräfterekrutierung auswärtig – für viele Krankenhäuser und Pflegeheime ist das der letzte Ausweg. Fast 40.000 Arbeitskräfte fehlen in der Pflege in Deutschland. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will deshalb die Fachkräfteanwerbung in anderen Staaten ausbauen. U. a. auf dem Westbalkan. 2014 wurden Bosnien-Herzegowina, Mazedonien und Serbien zu sicheren Herkunftsländern erklärt. 2015 folgten Albanien, Kosovo und Montenegro. Der Grund: Es sollten weniger Asylbewerber aus diesen Ländern nach Deutschland kommen. Dafür sollte die Westbalkanregelung ab Ende 2015 sicherstellen Menschen leichter als Arbeitsmigranten nach Deutschland kommen können.

Das Angebot ist so vielfältig, dass sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei ist. So gibt es an der Bergstation der Komperdellbahn Tirols erste Ski Lounge. Eine Skihütte der ganz besonderen Art. Die Skischuhe können gegen bequeme Filzpantoffel getauscht werden, sichtbar werden einen Relaxbereich am offenen Kamin, eine Bar, den Restaurantbereich und natürlich eine verglaste Sonnenterrasse. Die Preise für diese stilvolle Einkehr liegen nur leicht übern sonst in Gipfelrestaurants üblichen Angeboten. Das Restaurant Lassida auf dem 2.351 m hohen Lazid, bietet ein Selbstbedienungsrestaurant mit sehr guter Auswahl und immer frisch zubereiteten Speisen. Infrage kommen auch glutenfreie Gerichte. Neu seit der Saison 2010/2011 ist das Genussrestaurant Zirbenhütte bei der Talstation der Schöngampbahn. Auf 2100 m Höhe wurde ein neues Restaurant erbaut, bei dem man meinen könnte, bereit seit den frühesten Anfängen hier. Die Zirbenhütte wurde ganz im traditionellen Hüttenstil erbaut und mit vielen Detailversessenheit ausgestattet. Die Innenräume sind mit Elementen aus dem Fisser Blochziehen versehen und wie der Name schon sagt, gibt es wunderschöne Zirbenstuben. Große, offene Feuerstellen und urige Kamine geben der Zirbenhütte seine ganz besondere Ausstrahlung. Die Hütte bietet innen Platz für 400 Gäste und im Außenbereich können noch zusätzlich 800 Personen bewirtet werden.